VersorgungsmanagementIn der Vertragswerkstatt des BUND sind folgende Vereinbarungen entwickelt und werden vom BUND beraten, verhandelt und verwaltet.
- Vertrag Röntgenkontrastmittel auf Bundesebene: Die Teil-Berufsausübungsgemeinschaft (Teil-BAG)
- Patientenmanagement - Urologie: Vereinbarungen zum § 116 b, Verträge prä-und poststationär mit Kliniken, Abwicklung von Verträgen, Verwaltung und Abrechnung
- Qualitätsmanagement: Beratung bzw. Begleitung zum Qualitätsmanagement in der Einführung und Umsetzungsphase für urologische Praxen bis zur Praxiszertifizierung
- Praxismanagement: IGeL in der urologischen Praxis-Seminare, Beratung Begleitung und Umsetzung; Hygiene-Seminare, Beratung und Umsetzung; Kooperationen-Seminare mit Beratung zum Berufsrecht-Vertragsarztrechtsänderungsgesetz etc. "Versorgungsforschung Urologie" - der BDU e.V. und der Bund der Urologen e.G. sind in der Gründung einer NetzagenturAnlässlich des 2. Urologischen Sommerforums in Kampen/Sylt lud der Bund der Urologen e.G. in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) zu einer Kick-off Veranstaltung "Versorgungsforschung" ein.
Der Veranstalter des Urologischen Sommerforums/Sylt, der BUND e.G. wird künftig schwerpunktmäßig seine Veranstaltungen der urologischen Versorgungsforschung widmen. Neben Zweck und Zielen urologischer Versorgungsforschung waren die Definition des Begriffes sowie eine Bestandsaufnahme Themen dieses Treffens. Vertreter verschiedener Verbände wie des Dachverbandes der Prostatazentren e.V.(DVPZ), der Interessenvereinigung Qualität in der Uro-Onkologie (IQUO e.V.), der Stiftung Männergesundheit, des Netzwerkes Urologischer Kliniken e.V. (NUK), des Urologischen Centrums München AG (UCM) und des BDU mit dem Ausschussvorsitzenden Göckel-Beining (Ausschuss für EBM) postulierten ihre Positionen und bisherigen Aktivitäten zu diesem Thema.
Ziel der Versorgungsforschung in der Urologie ist es, die Realität der Versorgungssituation in Praxis und Klinik abzubilden, um daraus Erkenntnisse in Qualität, Leistung und Finanzbedarf zu gewinnen sowie daraus Verbesserungspotentiale zu formulieren und mit diesen auf harten Daten basierenden Fakten u.a. berichtigte Forderungen an Politik und Kostenträger zu erheben. Daraus ergibt sich die Stärkung der Bedeutung unseres Fachgebietes und ein wesentlicher Beitrag zur Zukunftssicherung.
Der BUND e.G. wird dieses Projekt unter Moderation des BDU e.V. und Steuerung durch die Initiativgruppe entwickeln und appelliert schon jetzt an alle Kolleginnen und Kollegen, sich daran aktiv zu beteiligen, um darzustellen, was die deutsche Urologie in Wahrheit zur medizinischen Versorgung beiträgt und damit entsprechend datenbasierte Forderungen an Politik und Kostenträger stellen. Der BDU e.V. und der BUND e.G. wollen damit ein Feld besetzen, dass bisher von dem Fachgebiet Urologie noch nicht kultiviert wurde.
Eine so zielorientierte Versorgungsforschung sollte als ein monodisziplinäres Projekt in der Hand der Urologen liegen. |